Migrieren von E-Mail von einem IMAP-Server zu cloudbasierten Postfächern

 

Gilt für: Office 365 for professionals and small businesses, Office 365 for enterprises, Live@edu

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2013-04-26

Verwenden Sie die das E-Mail-Migrationsdashboard in der Exchange-Systemsteuerung zum Migrieren des Inhalts von Benutzerpostfächern aus einem IMAP-Messagingsystem in die cloudbasierte E-Mail-Organisation.

Um eine IMAP-Migration zu starten, wählen Sie Organisation verwalten > Benutzer und Gruppen > E-Mail-Migration > Neu aus. Wählen Sie im E-Mail-Migrationsdashboard die Option IMAP aus, und klicken Sie auf Weiter.

WichtigWichtig:
Bei einer IMAP-Migration können Sie nur den Posteingang eines Benutzers oder andere E-Mail-Ordner migrieren. Sie können keine Kontakte oder Kalenderelemente migrieren. Außerdem können maximal 500.000 Elemente aus dem Postfach eines Benutzers migriert werden.
Bevor Sie beginnen

Vor dem Migrieren von E-Mails von einem IMAP-Server müssen Sie die E-Mail-Migration sorgfältig planen, insbesondere bei der Migration vieler Benutzer. Lesen Sie vor der Planung die Informationen unter Bewährte Methoden.

So bereiten Sie die Migration vor:

  • Erstellen eines cloudbasierten Postfachs für jeden zu migrierenden Benutzer   Bevor Sie Daten aus dem Postfach eines Benutzers auf dem IMAP-Server migrieren können, muss sichergestellt sein, dass der Benutzer ein cloudbasiertes Postfach und eine Benutzer-ID besitzt. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie für jeden Benutzer ein neues Postfach und eine neue Benutzer-ID erstellen:

  • Ermitteln des FQDN für den IMAP-Server   Sie müssen den vollqualifizierten Domänennamen (Fully-Qualified Domain Name, FQDN) des IMAP-Servers bereitstellen, von dem Sie Postfachdaten migrieren, beispielsweise "imap.contoso.edu".

    Tipp   Verwenden Sie einen IMAP-Client oder den Ping-Befehl, um sicherzustellen, dass Sie mit dem FQDN über das Internet mit dem IMAP-Server kommunizieren können.

  • Überprüfen, ob Sie mit Ihrem IMAP-Server eine Verbindung herstellen können   Führen Sie den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus, um die Einstellungen für die Verbindung mit Ihrem IMAP-Server zu testen.

    Test-MigrationServerAvailability -IMAP -RemoteServer <IMAP server FQDN> -Port <143 or 993>
    

    Hinweis   Verwenden Sie für den Parameter Port den Wert 143 für unverschlüsselte Verbindungen und den Wert 993 für SSL-Verbindungen.

  • Konfigurieren der lokalen Firewall zum Zulassen von IMAP-Verbindungen   Sie müssen unter Umständen Ports in der lokalen Firewall öffnen, damit Netzwerkdatenverkehr, der während der Migration aus dem Microsoft-Datencenter stammt, in die lokale Organisation gelangen darf. Eine Liste von IP-Adressen, die von Microsoft-Datencentern verwendet werden, finden Sie unter Exchange Online-URLs und -IP-Adressbereiche.

  • Entscheiden, welche Ordner nicht aus dem IMAP-Messagingsystem migriert werden sollen   Möglicherweise möchten Sie den Inhalt der Ordner "Gelöschte Elemente" und "Junk-E-Mail" und den Inhalt freigegebener oder öffentlicher Ordner nicht migrieren.

    Wichtig   Beim Migrieren der E-Mails eines lokalen Microsoft Exchange-Servers empfiehlt es sich, öffentliche Ordner von der Migration auszuschließen. Werden die öffentlichen Ordner nicht ausgeschlossen, wird der Inhalt der öffentlichen Ordner in das cloudbasierte Postfach der einzelnen Benutzer kopiert.

  • Vorbereiten der CSV-Datei   Ermitteln Sie die Gruppe von Benutzern, deren Postfächer Sie migrieren möchten. Schließen Sie diese Benutzer in die CSV-Datei ein, die den Migrationsbatch umfasst. Wenn Sie Tausende von Postfächern migrieren müssen, ist es empfehlenswert, die Benutzer in mehreren kleineren Batches zu migrieren. Wenn Sie z. B. 10.000 Konten migrieren möchten, könnten Sie vier Batches mit jeweils 2500 Benutzern ausführen, oder Sie könnten die Batches alphabetisch, nach Benutzertyp (z. B. Fakultätsmitglieder, Studenten und Ehemalige), nach Studienstufe (z. B. Student im ersten Jahr, Student im zweiten Jahr usw.) oder nach anderen Kriterien unterteilen, die Ihnen dabei helfen, die migrierten Benutzer nachzuverfolgen.

    Die folgenden Attribute sind für jeden Benutzer erforderlich:

    • EmailAddress gibt die Benutzer-ID für das cloudbasierte Postfach des Benutzers an.

    • UserName gibt den Benutzeranmeldenamen für das Benutzerpostfach auf dem IMAP-Server an.

    • Password ist das Kennwort für das Benutzerkonto im IMAP-Messaging-System.

    Das folgende Beispiel zeigt das Format der CSV-Datei. In diesem Beispiel werden drei Postfächer migriert.

    EmailAddress,UserName,Password
    terrya@contoso.edu,terry.adams,1091990
    annb@contoso.edu,ann.beebe,2111991
    chrisc@contoso.edu,chris.cannon,3281986
    

    Für das UserName-Attribut können Sie außer dem Benutzernamen die Anmeldeinformationen eines Superuser- oder Administratorkontos verwenden, das die Berechtigungen für den Zugriff auf alle Postfächer auf dem IMAP-Server besitzt. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten einer CSV-Datei zum Migrieren von E-Mails von einem IMAP-Server.

    Tipp   Verwenden Sie die CSV-Datei, die Sie zum Importieren neuer Benutzer verwendet haben, als Ausgangspunkt für die CSV-Migrationsdatei. Wenn Sie beispielsweise 2.000 neue Benutzer in die Organisation in der Cloud importieren, erstellen Sie eine CSV-Datei, um E-Mails für diese 2.000 Benutzer zu migrieren.

  • Zuweisen der Superuser- oder Administratorkontoberechtigungen für den Zugriff auf Postfächer in der Exchange-Organisation   Wenn Sie Administratoranmeldeinformationen in der CSV-Datei verwenden, muss das verwendete Konto die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die lokalen Postfächer besitzen. Sie können die Berechtigung Full Access einzelnen Postfächern oder die Berechtigung Receive As für eine Postfachdatenbank zuweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

     

    Exchange 2010

    Zulassen des Postfachzugriffs

    Exchange 2007

    Exchange 2003

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Erstellen und Starten von Migrationsbatches

Schritt 1: Konfigurieren der Servereinstellungen zum Migrieren von E-Mails

  1. Wählen Sie "Organisation verwalten > Benutzer und Gruppen > E-Mail-Migration > Neu" aus.

  2. Wählen Sie auf der Willkommensseite für die E-Mail-Migration die Option "IMAP" aus, und klicken Sie auf "Weiter".

  3. Konfigurieren Sie die Servereinstellungen.

     

    Feld... Aktion...

    * IMAP-Server

    Geben Sie den FQDN des IMAP-Servers für das IMAP-Messagingsystem ein.

    Authentifizierung

    Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus, die vom IMAP-Server verwendet wird. Die verfügbaren Optionen sind Basic (die Standardeinstellung) oder NTLM. Verwenden Sie NTLM, falls dies für den IMAP-Server erforderlich ist.

    Verschlüsselung

    Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode aus, die vom IMAP-Server verwendet wird. Die verfügbaren Optionen sind None, TLS oder SSL (die Standardeinstellung).

    * Port

    Wählen Sie die TCP-Portnummer aus, die zum Verbinden mit dem IMAP-Server verwendet werden soll. Verwenden Sie Port 143 für unverschlüsselte Verbindungen, Port 143 für TLS-Verbindungen und Port 993 für SSL-Verbindungen.

    Anzahl gleichzeitig zu migrierender Postfächer

    Geben Sie die Anzahl von Verbindungen mit dem IMAP-Server an, die für die Migration von E-Mails zu den cloudbasierten Postfächern zur Verfügung stehen. Wenn der Wert beispielsweise auf den Standardwert "3" festgelegt ist, können Sie bis zu drei Postfächer gleichzeitig migrieren, bis alle Postfächer im Migrationsbatch migriert wurden. Die maximale Anzahl von Verbindungen ist  10. Weitere Informationen zum Optimieren dieser Einstellung finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

    Hinweis   Die von Ihnen konfigurierten Servereinstellungen bleiben bestehen und werden auf dieser Seite angezeigt, wenn Sie die E-Mail-Migration das nächste Mal ausführen, um einen neuen Batch von Postfächern zu migrieren.

  4. Klicken Sie auf "Weiter". Von Microsoft Exchange wird versucht, mit dem IMAP-Server zu kommunizieren, um den FQDN und Port des Servers zu überprüfen, der zum Empfangen von IMAP-Anforderungen verwendet wird. Wenn die Testverbindung mit dem IMAP-Server erfolgreich ist, wird die Seite Geben Sie an was und wie migriert werden soll. (Schritt 2 von 3) angezeigt. Wenn die Testverbindung nicht erfolgreich ist, wird ein Fehler angezeigt. Überprüfen Sie die Konfigurationseinstellungen, und wiederholen Sie den Verbindungsversuch. Sie müssen eine Verbindung mit dem IMAP-Server herstellen, um den Vorgang fortzusetzen.

    Wenn Sie keine Verbindung mit dem IMAP-Server herstellen können, finden Sie in diesem Video Tipps zur Problembehandlung.

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Schritt 2: Hochladen der CSV-Datei und Ausschließen bestimmter Ordner von der E-Mail-Migration

  1. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die CSV-Datei für den IMAP-Migrationsbatch auszuwählen.

  2. Geben Sie in das Feld Batchname einen Namen zur Identifizierung des Migrationsbatches ein. Dieser Name wird auf der Seite "E-Mail-Migration" angezeigt. Batchnamen dürfen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten.

  3. Klicken Sie auf Auszuschließende Ordner hinzufügen, wenn der Inhalt bestimmter Ordner in Benutzerpostfächern nicht migriert werden soll, beispielsweise "Gelöschte Elemente" oder "Junk-E-Mail", oder wenn Freigabeordner und Öffentliche Ordner ausgeschlossen werden sollen.

  4. Geben Sie den Namen des Ordners ein, und klicken Sie auf Hinzufügen Hinzufügen. Geben Sie den Ordnernamen genau wie angegeben ein, z. B. Gelöschte Elemente oder Junk-E-Mail.

  5. Sie können der Liste mehrere Ordner hinzufügen. Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle gewünschten Ordner hinzugefügt haben.

    Wichtig   Beim Migrieren der E-Mails eines lokalen Microsoft Exchange-Servers empfiehlt es sich, öffentliche Ordner von der Migration auszuschließen. Werden die öffentlichen Ordner nicht ausgeschlossen, wird der Inhalt der öffentlichen Ordner in das cloudbasierte Postfach der einzelnen Benutzer kopiert.

    Auch werden Ordner mit einem Schrägstrich (/) im Namen nicht migriert. Wenn Benutzer Ordner migrieren möchten, die Schrägstriche in ihren Namen enthalten, müssen die Ordner umbenannt werden, oder die Schrägstriche müssen durch ein anderes Zeichen ersetzt werden, z. B. einen Unterstrich ( _ ) oder einen Bindestrich ( - ).

  6. Klicken Sie zum Senden von Kopien der Migrationsberichte an andere Benutzer unten auf der Seite auf Durchsuchen.

  7. Klicken Sie dann auf Weiter.

    Microsoft Exchange überprüft die CSV-Datei auf Folgendes:

    • Die Datei darf nicht leer sein.

    • Für die Datei muss eine durch Trennzeichen getrennte Formatierung verwendet werden.

    • Die Datei darf maximal 50.000 Zeilen enthalten.

    • Die Datei darf nicht größer als 10 MB sein.

    • Die Datei muss die erforderlichen Attribute in der Kopfzeile enthalten:

      • EmailAddress: Gibt die Benutzer-ID für das cloudbasierte Konto des Benutzers an

      • UserName: Gibt den Benutzeranmeldenamen für das Benutzerpostfach im IMAP-Messagingsystem an

      • Password: Gibt das Kennwort für das Benutzerkonto im IMAP-Messagingsystem an

    • Die Datei muss dieselbe Anzahl von Spalten wie die Kopfzeile enthalten.

    Wenn eine dieser Prüfungen scheitert, wird ein Fehler angezeigt, der die Fehlerursache erläutert. An dieser Stelle müssen Sie die CSV-Datei korrigieren und erneut übermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten einer CSV-Datei zum Migrieren von E-Mails von einem IMAP-Server.

    Wenn die CSV-Datei diese Prüfungen erfolgreich besteht, werden Sie zur Seite Migrationsbatch <Batchname> wurde erfolgreich erstellt (Schritt 3 von 3) weitergeleitet.

  8. Überprüfen Sie die Informationen über den Migrationsbatch, und klicken Sie dann auf Schließen.

Schritt 3: Starten des Migrationsbatches

Nachdem Sie einen Migrationsbatch erstellt haben, wird dieser in der Liste auf der Seite "E-Mail-Migration" angezeigt. Details zum ausgewählten Migrationsbatch werden im Detailbereich angezeigt. Der Status des Migrationsbatches wird auf Erstellt festgelegt.

Wählen Sie einen Migrationsbatch aus, und klicken Sie auf Start, um mit der Verarbeitung zu beginnen.

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Was geschieht nach dem Start eines Migrationsbatches?

Nach dem Start des Migrationsbatches wird der im Detailbereich angezeigte Status in In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt geändert. Postfächer werden in der Reihenfolge migriert, in der sie in der CSV-Datei aufgeführt sind.

Die folgende Tabelle beschreibt die Informationen, die im Detailbereich für den ausgewählten Migrationsbatch angezeigt werden.

 

Feld Beschreibung

Status

Der aktuelle Zustand des ausgewählten Migrationsbatches. Enthält die folgenden Zustandsangaben:

  • Erstellt   Gibt an, dass der Migrationsbatch erstellt wurde. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch mithilfe von Nach oben oder Nach unten starten, bearbeiten, löschen oder seine Position in der Migrationswarteschlange ändern.

  • In Warteschlange eingereiht   Gibt an, dass der Migrationsbatch gestartet wurde. Wenn sich der Migrationsbatch oben in der Warteschlange befindet, wird seine Ausführung gestartet. Befinden sich in der Warteschlange andere Migrationsbatches vor dem Migrationsbatch, verbleibt der Migrationsbatch in der Warteschlange eingereiht. Seine Ausführung wird gestartet, sobald alle Migrationsbatches davor abgeschlossen sind. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch mithilfe von Nach oben oder Nach unten beenden oder seine Position in der Migrationswarteschlange ändern.

  • Wird ausgeführt   Gibt an, dass Postfächer im Migrationsbatch aktiv migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch beenden.

  • Beendet   Gibt an, dass der Migrationsbatch beendet wurde und keine weiteren Postfächer aus dem Batch mehr migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch neu starten.

  • Synchronisiert   Gibt an, dass der Migrationsbatch abgeschlossen ist und keine Postfächer mehr migriert werden. Ein Migrationsbatch in diesem Zustand enthält möglicherweise Fehler, wenn Postfächer nicht migriert wurden.

Angefordert

Die Anzahl der zu migrierenden Postfächer im Migrationsbatch. Diese Anzahl entspricht der Anzahl von Zeilen in der CSV-Migrationsdatei.

Synchronisiert

Die Anzahl der Postfächer aus dem aktuellen Migrationsbatch, die in der cloudbasierten Organisation erstellt wurden. Dieses Feld wird während der Migration aktualisiert.

Aktiv

Gibt die Anzahl der aktiv migrierten Postfächer an. Diese Zahl entspricht der Anzahl der gleichzeitig zu migrierenden Postfächer, die Sie beim Konfigurieren der Verbindungseinstellungen angegeben haben.

Fehler

Die Anzahl der Postfächer, bei deren Migration ein Fehler aufgetreten ist.

Erstellungszeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch erstellt wurde.

Startzeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch gestartet wurde.

Zeitpunkt der ersten Synchronisierung

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch abgeschlossen wurde.

Dauer der ersten Synchronisierung

Zeitaufwand bis zum Abschluss des Migrationsbatches.

Letzte Synchronisierungszeit

Der Zeitpunkt, an dem der letzte Migrationsbatch neu gestartet wurde oder der Zeitpunkt, an dem die letzte inkrementelle Synchronisierung für den Batch durchgeführt wurde.

Details pro Benutzer

Klicken Sie auf Öffnen, um Statusinformationen zu den einzelnen Postfächern im Migrationsbatch anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Statusbericht zur E-Mail-Migration von Benutzern.

Berichte

Dieser Abschnitt des Detailbereichs enthält Links zu den Erfolgs- und Fehlerberichten der Migration. Links zu diesen Berichten werden nach Abschluss der Migration an den Administrator gesendet.

Klicken Sie auf Erfolg oder Fehler, um folgende Berichte herunterzuladen:

  • MigrationStatistics   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes erfolgreich migrierte Postfach. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfachs, den Status der Migration, die Anzahl der migrierten Postfachelemente und die Anzahl der Postfachelemente, die ausgelassen bzw. nicht migriert wurden.

  • MigrationErrors   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes Postfach, das nicht migriert bzw. das für die E-Mail-Weiterleitung konfiguriert wurde. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfach und eine Fehlerbeschreibung.

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Überwachen des Migrationsbatches

Verwenden Sie das Dashboard der E-Mail-Migration und Migrationsstatistiken für einzelne Benutzer, um den Status des Migrationsbatches zu überwachen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

Beenden eines Migrationsbatches

Wenn Sie einen Migrationsbatch gestartet haben und er den Status In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt aufweist, können Sie ihn beenden. Wählen Sie den Migrationsbatch zu aus, und klicken Sie dann auf Anhalten, um ihn zu beenden. Wenn Sie einen Migrationsbatch beenden, der in die Warteschlange eingereiht war, wird er nicht gestartet, nachdem die Ausführung des vorherigen Migrationsbatches abgeschlossen ist.

Wenn Sie einen Migrationsbatch beenden, der ausgeführt wird, wird die Verarbeitung aller Postfächer sofort beendet und nicht abgeschlossen. Das Beenden eines Migrationsbatches hat keine Auswirkungen auf Postfächer, die migriert wurden.

Nachdem Sie einen Migrationsbatch beendet haben, der ausgeführt wurde, erhalten Sie eine Status-E-Mail, die Auskunft darüber gibt, wie viele Postfächer erfolgreich migriert wurden, bevor der Batch beendet wurde, und wie viele Postfächer nicht migriert wurden. Diese Nachricht enthält auch Links zum Statistikbericht, in dem die erfolgreich migrierten Postfächer aufgeführt sind, und zum Fehlerbericht, in dem die nicht migrierten Postfächer enthalten sind.

Neustarten eines Migrationsbatches

Sie können eine Migration neu starten, die beendet wurde. Sie können auch einen Migrationsbatch neu starten, dessen Ausführung mit Fehlern abgeschlossen wurde, die dazu führen, dass Postfächer nicht migriert wurden.

Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Fortsetzen, um ihn neu zu starten.

Erstellen und Starten von zusätzlichen Migrationsbatches

Wenn in einem Migrationsbatch Fehler auftreten oder Sie die Inhalte weiterer lokaler Postfächer zur Cloud migrieren möchten, können Sie einen neuen Migrationsbatch erstellen und starten. Um einen neuen Migrationsbatch zu erstellen, müssen Sie eine neue CSV-Datei übermitteln, die die Informationen über die Postfächer enthält, die Sie migrieren möchten. Sie können maximal fünf Migrationsbatches erstellen und starten. Wenn ein Migrationsbatch gerade ausgeführt wird, wenn Sie einen anderen Migrationsbatch starten, wird der Status des neu gestarteten Batches auf In Warteschlange eingereiht festgelegt. Beim Erstellen eines neuen Migrationsbatches müssen Sie keine Verbindungseinstellungen eingeben, da diese aus dem vorherigen Batch übernommen werden.

Konfigurieren Sie den MX-Eintrag so, dass er auf Ihre cloudbasierte E-Mail-Organisation verweist.

Bis Sie den MX-Eintrag ändern, werden die an Benutzer gesendeten E-Mails weiterhin an ihre Postfächer im IMAP-Messagingsystem weitergeleitet. Wenn ein Benutzerpostfach erfolgreich migriert wurde, werden das Postfach auf dem IMAP-Server und das cloudbasierte Postfach alle 24 Stunden synchronisiert, bis Sie einen Migrationsbatch beenden oder löschen. Auf diese Weise können Benutzer ihr cloudbasiertes Konto verwenden, um auf die an ihr IMAP-Postfach gesendeten E-Mails zuzugreifen. Wenn Sie den MX-Eintrag der Organisation konfigurieren, um auf die cloudbasierte E-Mail-Organisation zu verweisen, werden alle E-Mails direkt an die cloudbasierten Postfächer gesendet.

Wichtig   Es kann zwischen 24 und 72 Stunden dauern, bis der aktualisierte MX-Eintrag verteilt wird. Warten Sie mindestens 24 Stunden, nachdem Sie den MX-Eintrag geändert haben, und stellen Sie dann sicher, dass die E-Mails direkt an cloudbasierte Postfächer weitergeleitet werden.

Wenn Sie nach dem Ändern des MX-Eintrags sichergestellt haben, dass alle E-Mails an die cloudbasierten Postfächer weitergeleitet werden, können Sie Migrationsbatches löschen.

Löschen eines Migrationsbatches

Nachdem die Postfachelemente in Postfächern für einen IMAP-Migrationsbatch erfolgreich migriert wurden, überprüfen Sie Folgendes, bevor Sie den Migrationsbatch löschen:

  • E-Mails werden direkt an die cloudbasierten Postfächer gesendet, nachdem Sie den MX-Eintrag so geändert haben, dass er auf Ihre cloudbasierte E-Mail-Organisation verweist.

  • Cloudbasierte Postfächer wurden mindestens einmal synchronisiert, nachdem damit begonnen wurde, E-Mails direkt an sie zu senden. Stellen Sie hierzu sicher, dass der Wert im Feld Zeit der letzten Synchronisierung für den Migrationsbatch jünger als das Datum und die Uhrzeit ist, zu denen das direkte Weiterleiten von E-Mails an cloudbasierte Postfächer begonnen hat. Auf diese Art wird sichergestellt, dass die neusten E-Mails in die cloudbasierten Postfächer kopiert wurden, bevor E-Mails direkt gesendet wurden. Nachdem Sie den Migrationsbatch gelöscht haben, werden lokale und cloudbasierte Postfächer nicht mehr synchronisiert.

Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Löschen, um ihn zu löschenLöschen. Wenn Sie einen IMAP-Migrationsbatch löschen, bereinigt der Migrationsdienst alle zum Migrationsbatch gehörenden Datensätze und löscht den Migrationsbatch. Der Batch wird aus der Liste der Migrationsbatches entfernt.

WichtigWichtig:
Weisen Sie einem cloudbasierten Postfach eines Benutzers erst dann eine Aufbewahrungsrichtlinie zu, die ein Archivierungsaufbewahrungstag enthält, wenn Sie den Migrationsbatch gelöscht haben, der dieses Postfach enthält. Wenn ein Element aus dem cloudbasierten Postfach des Benutzers in das Archivpostfach des Benutzers verschoben wurde, weil das Aufbewahrungsalter des Elements abgelaufen ist, wird dasselbe Element nach der nächsten inkrementellen Synchronisierung des Postfachs aus dem lokalen Postfach in das cloudbasierte Postfach des Benutzers zurückkopiert. Um dies zu vermeiden, löschen Sie Migrationsbatches, bevor Sie cloudbasierten Postfächern eine Aufbewahrungsrichtlinie zuweisen.

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Bewährte Methoden

Hier einige nützliche Tipps zum Optimieren der IMAP-Migration:

  • Erhöhen der Verbindungslimits für den IMAP-Server   Viele Firewalls und E-Mail-Server verfügen über Verbindungslimits für Benutzer und IP-Adressen sowie über Gesamtverbindungslimits. Stellen Sie vor dem Migrieren der Postfächer sicher, dass Firewall und IMAP-Server so konfiguriert sind, dass für die folgenden Einstellungen eine hohe (oder die maximale) Anzahl von Verbindungen möglich ist:

    • Die Gesamtanzahl von Verbindungen mit dem IMAP-Server.

    • Die Anzahl der Verbindungen eines bestimmten Benutzers. Dies ist wichtig, wenn in der CSV-Migrationsdatei Administratoranmeldeinformationen verwendet werden, da alle Verbindungen mit dem IMAP-Server von diesem Benutzerkonto aus hergestellt werden.

    • Die Anzahl der Verbindungen einer einzelnen IP-Adresse. Dieses Limit wird üblicherweise von der Firewall oder vom E-Mail-Server erzwungen.

    Wird auf dem IMAP-Server Microsoft Exchange Server 2010 oder Exchange 2007 ausgeführt, sind die Einstellungen für Verbindungslimits standardmäßig niedrig. Erhöhen Sie diese Limits, bevor Sie E-Mails migrieren. Bei Exchange 2003 ist die Anzahl der Verbindungen standardmäßig nicht begrenzt.

    Weitere Informationen finden Sie unter:

  • Ändern der DNS-TTL-Einstellung für den MX-Eintrag   Bevor Sie mit dem Migrieren von Postfächern beginnen, ändern Sie die DNS-TTL-Einstellung (Time-To-Live, Gültigkeitsdauer) im aktuellen MX-Eintrag in ein kürzeres Intervall, beispielsweise 3600 Sekunden (eine Stunde). Wenn Sie den MX-Eintrag nach der Migration aller Postfächer dann so ändern, dass er auf die cloudbasierte E-Mail-Organisation verweist, sollte der aktualisierte MX-Eintrag aufgrund des kürzeren TTL-Intervalls schneller verteilt werden.

  • Ausführen mindestens eines Testmigrationsbatches   Führen Sie einige kleine IMAP-Migrationsbatches aus, bevor Sie eine größere Anzahl von Benutzern migrieren. In einer Testmigration können Sie folgende Aktionen ausführen:

    • Überprüfen Sie das Format der CSV-Datei.

    • Testen Sie die Einstellungen, die zum Herstellen einer Verbindung mit dem IMAP-Server verwendet werden.

    • Stellen Sie sicher, dass die E-Mails mithilfe der Administratoranmeldeinformationen erfolgreich migriert werden, falls zutreffend.

    • Ermitteln Sie die optimale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen mit dem IMAP-Server, bei der die Auswirkungen auf die Internetbandbreite minimiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

    • Stellen Sie sicher, dass die ausgeschlossenen Ordner nicht zu den cloudbasierten Postfächern migriert werden.

    • Ermitteln Sie, wie lange es dauert, einen Batch von Benutzern zu migrieren.

    Verwenden Sie CSV-Dateien mit derselben Anzahl von Zeilen, und führen Sie die Batches zu ähnlichen Tageszeiten durch. Vergleichen Sie dann die Gesamtausführungszeit für jeden Testbatch. Auf diese Weise können Sie abschätzen, wie lange die Migration aller Postfächer dauern wird, wie groß jeder Migrationsbatch sein sollte und wie viele gleichzeitige Verbindungen mit dem IMAP-Server Sie verwenden sollten, um eine gute Balance zwischen Migrationsgeschwindigkeit und Internetbandbreite zu erzielen.

  • Erstellen von Postfächern und Migrieren von E-Mails für denselben Batch von Benutzern   Verwenden Sie die CSV-Datei, die Sie zum Importieren neuer Benutzer verwendet haben, als Ausgangspunkt für die CSV-Migrationsdatei. Wenn Sie beispielsweise 2.000 neue Benutzer in die cloudbasierte E-Mail-Organisation importieren, erstellen Sie eine CSV-Datei, um E-Mails für diese 2.000 Benutzer zu migrieren. Dies ist eine effektive Möglichkeit, um die Migration von einem lokalen Messagingsystem zur cloudbasierten Organisation zu organisieren und zu verwalten.

  • Verwenden von Superuser- oder Administratoranmeldeinformationen in der CSV-Datei zum Migrieren von E-Mails   Durch diese Methode werden Benutzer am wenigsten in ihrer Arbeit gestört und beeinträchtigt. Sie trägt zum Minimieren der Synchronisierungsfehler bei, die entstehen, wenn Benutzer das Kennwort für ihr lokales Konto ändern. Zudem müssen Sie bei dieser Methode keine Benutzerkennwörter abrufen oder ändern. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass das verwendete Administratorkonto die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die zu migrierenden Postfächer besitzt.

    Tipp   Wenn Sie sich entscheiden, in der CSV-Datei Benutzeranmeldeinformationen zu verwenden, sollten Sie erwägen, die Benutzerkennwörter global zu ändern und die Benutzer dann daran zu hindern, das Kennwort für ihr lokales Konto zu ändern, bevor Sie ihre Postfächer migrieren. Wenn Benutzer das Kennwort ändern, bevor ihr Postfach zum cloudbasierten Postfach migriert wurde, scheitert die Migration. Wenn Benutzer das Kennwort ändern, nachdem ihr Postfach migriert wurde, werden neue E-Mails, die an ihr Postfach auf dem IMAP-Server gesendet wurden, nicht zum cloudbasierten Postfach migriert.

  • Während der Migration keine Postfächer löschen oder deren SMTP-Adressen ändern   Das Migrationssystem meldet einen Fehler, wenn ein migriertes Postfach nicht gefunden wird. Schließen Sie die Migration unbedingt ab, bevor Sie die SMTP-Adresse eines migrierten cloudbasierten oder lokalen Postfachs löschen oder ändern.

  • Kommunizieren mit den Benutzern   Informieren Sie die Benutzer darüber, dass Sie den Inhalt ihrer lokalen Postfächer zur cloudbasierten Organisation migrieren. Beachten Sie Folgendes:

    • Informieren Sie die Benutzer, dass E-Mail-Nachrichten mit einer Größe von mehr als 35 MB nicht migriert werden. Fordern Sie die Benutzer auf, besonders große Nachrichten und Anlagen auf dem lokalen Computer oder auf einem USB-Wechseldatenträger zu speichern.

    • Fordern Sie die Benutzer auf, vor der Migration alte oder nicht erforderliche E-Mails im lokalen Postfach zu löschen. Auf diese Weise kann die zu migrierende Datenmenge verringert und die Gesamtmigrationszeit reduziert werden. Alternativ können Sie selbst die Postfächer der Benutzer bereinigen.

    • Schlagen Sie vor, dass Benutzer ihren Posteingang sichern.

    • Informieren Sie Benutzer darüber, welche Ordner nicht migriert werden.

    • Ordner mit einem Schrägstrich (/) im Ordnernamen werden nicht migriert. Wenn Benutzer Ordner migrieren möchten, die Schrägstriche im Namen enthalten, müssen die Ordner umbenannt werden, oder der Schrägstrich muss durch ein anderes Zeichen ersetzt werden, z. B. einen Unterstrich (_) oder einen Bindestrich (-).

    • Teilen Sie den Benutzern mit, wann Sie über ihr cloudbasiertes Konto auf die E-Mails zugreifen können, die von ihrem lokalen Konto migriert wurden. Gewähren Sie den Benutzern erst dann Zugriff auf ihre cloudbasierten Konten, wenn Sie die Migration abschließen können.

      Benötigen Sie ein geeignetes Verfahren, um Benutzern Informationen über ihre neuen cloudbasierten Konten bereitzustellen? Weitere Informationen finden Sie unter Senden einer Begrüßungsnachricht an neue Benutzer.

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