Migrieren aller Postfächer zur Cloud mit einer Exchange-Übernahmemigration

 

Gilt für: Office 365 for professionals and small businesses, Office 365 for enterprises, Live@edu

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-06-26

Verwenden Sie die E-Mail-Migration in der Exchange-Systemsteuerung zum Migrieren aller Postfächer und der entsprechenden Postfachdaten aus Microsoft Exchange zur Cloud-basierten E-Mail-Organisation. Diese Migrationsart wird als Übernahmemigration bezeichnet, da alle lokalen Postfächer als Vorbereitung für das Verschieben der gesamten E-Mail-Organisation zur Cloud migriert werden. Wenn nur einige lokale Postfächer migriert werden sollen, muss eine phasenweise Migration ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Migrieren einer Teilmenge von Postfächern zur Cloud mit einer phasenweisen Exchange-Migration.

Eine Organisation kann mit einer Exchange-Übernahmemigration maximal 1.000 Exchange 2003-, Exchange 2007- oder Exchange 2010-Postfächer zur Cloud migrieren. Zum Migrieren von mehr als 1.000 Exchange 2003- oder Exchange 2007-Postfächern kann eine phasenweise Exchange-Migration ausgeführt werden. Mit der phasenweisen Exchange-Migration können Sie keine Migration von Exchange 2010-Postfächern durchführen. Wenn mehr als 1.000 Exchange 2010-Postfächer migriert werden sollen, müssen Sie daher eine Hybridbereitstellung implementieren. Weitere Informationen finden Sie unter Exchange-Hybridbereitstellung und -Migration mit Office 365.

WichtigWichtig:
Die Exchange-Übernahmemigration ist für Microsoft Live@edu nicht verfügbar. Schulen können die Outlook Live-Verzeichnissynchronisierung (OLSync) installieren und konfigurieren und dann mithilfe einer phasenweisen Exchange-Migration Exchange-Postfächer zur Cloud migrieren.
Was geschieht bei einer Exchange-Übernahmemigration?

Aktionen beim Migrieren von Exchange-Postfächern zur Cloud in einer Exchange-Übernahmemigration:

  • In der Cloud-basierten Organisation werden neue Postfächer bereitgestellt. Es wird ein Cloud-basiertes Postfach für jedes Benutzerkonto in der lokalen Exchange-Organisation erstellt. Lokale Verteilergruppen und Kontakte werden ebenfalls zur Cloud migriert.

  • Nach dem Erstellen der neuen Cloud-basierten Postfächer werden die E-Mail-, Kontakt- und Kalenderelemente aus den Exchange-Postfächern in die entsprechenden Cloud-basierten Postfächer migriert.

  • Nach der erstmaligen Migration werden die Exchange-Postfächer und die Cloud-basierten Postfächer alle 24 Stunden synchronisiert, sodass neue, an das Exchange-Postfach gesendete E-Mails in das entsprechende Cloud-basierte Postfach kopiert werden. Dieser Vorgang wird als inkrementelle Synchronisierung bezeichnet.

Wenn Sie den Vorgang abgeschlossen haben, können Sie E-Mails direkt an die Cloud-basierten Postfächer weiterleiten und den Migrationsbatch löschen. Dann können Sie Ihre lokale Exchange-Organisation entfernen, wenn Sie möchten.

Bevor Sie beginnen

WichtigWichtig:
Wenn Sie das Microsoft Online Services-Verzeichnissynchronisierungstool aktiviert und installiert haben, können Sie keine Exchange-Übernahmemigration durchführen. Wenn Sie das Verzeichnissynchronisierungstool installiert haben, können Sie sie deaktivieren und dann eine Exchange-Übernahmemigration durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten der Verzeichnissynchronisierung.

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Schritt 1   Erstellen des Migrationsbatches

  1. Wählen Sie Organisation verwalten > Benutzer und Gruppen > E-Mail-Migration > Neu aus. Wählen Sie auf der Seite Willkommen bei der E-Mail-Migration einen der folgenden Migrationstypen aus:

    • Exchange 2007 und höher – Automatische Ermittlung der Verbindungseinstellungen mit der AutoErmittlung   Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Migrationsvorgang mithilfe des AutoErmittlungsdiensts automatisch eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server hergestellt werden soll.

    • Exchange 2003 und höher - Manuelles Festlegen von Verbindungseinstellungen   Wählen Sie diese Option aus, wenn das lokale Messagingsystem unter Exchange 2003 oder einer späteren Version ausgeführt wird, die Verbindungseinstellungen aber manuell auf dem lokalen E-Mail-Server bereitgestellt werden sollen.

  2. Klicken Sie auf Weiter, nachdem Sie einen Migrationstyp ausgewählt haben.

Schritt 2   Konfigurieren der Verbindungseinstellungen

Stellen Sie die Anmeldeinformationen und Verbindungseinstellungen für den lokalen Exchange-Server bereit, abhängig vom ausgewählten Migrationstyp. Führen Sie basierend auf dem Migrationstyp nur eine der folgenden Aufgaben aus.

Automatische Ermittlung der Verbindungseinstellungen mit der AutoErmittlung

  1. Wenn Sie diesen Migrationstyp ausgewählt haben, konfigurieren Sie die Migration so, dass der AutoErmittlungsdienst zum Ermitteln der Verbindungseinstellungen verwendet wird. Die von Ihnen konfigurierten Verbindungseinstellungen bleiben bestehen und werden auf dieser Seite angezeigt, wenn Sie die E-Mail-Migration das nächste Mal starten, um einen neuen Migrationsbatch auszuführen.

     

    Feld... Aktion...

    E-Mail-Adresse des Migrationsadministrators

    Geben Sie die E-Mail-Adresse für ein Administratorkonto mit Zugriff auf den Exchange-Server und alle Postfächer ein.

    Domäne\Benutzername

    Geben Sie den Benutzernamen für das Konto des Migrationsadministrators ein. Verwenden Sie das Format "Domäne\Benutzername" oder einen UPN.

    Kennwort

    Geben Sie das Kennwort für das Konto des Migrationsadministrators ein.

    Anzahl von Postfächern zur gleichzeitigen Migration

    Geben Sie die Anzahl von Verbindungen mit dem Exchange-Server an, die für die Migration von Postfächern zur Cloud verfügbar sind. Wenn der Wert beispielsweise auf den Standardwert "3" festgelegt ist, können Sie bis zu drei Postfächer gleichzeitig migrieren, bis alle Postfächer im Migrationsbatch migriert wurden. Die maximale Anzahl von Verbindungen ist  10. Weitere Informationen zum Optimieren dieser Einstellung finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

  2. Klicken Sie auf Weiter. Von Microsoft Exchange wird versucht, mit dem lokalen Exchange-Server zu kommunizieren, um die Verbindungseinstellungen für AutoErmittlung zu überprüfen. Wenn die Testverbindung nicht erfolgreich ist, werden Sie aufgefordert, die Verbindungseinstellungen manuell anzugeben. Sie müssen eine Verbindung mit dem Exchange-Server herstellen, um den Vorgang fortzusetzen.

    Wenn Sie keine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herstellen können, finden Sie in diesem Video Tipps zur Fehlerbehebung.

    Wenn die Verbindung mit dem Exchange-Server erfolgreich ist, stellt der Migrationsdienst eine Verbindung mit dem Verzeichnis auf dem lokalen Exchange-Server her und ruft aus dem Verzeichnis eine Liste der zu migrierenden Postfächer, Verteilergruppen und Kontakte ab. Das Erfassen dieser Informationen kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Wenn die Abfrage abgeschlossen ist, wird die Seite Geben Sie an, was und wie migriert werden soll (Schritt 2 von 3) angezeigt.

Manuelles Festlegen von Verbindungseinstellungen

  1. Wenn Sie diesen Migrationstyp ausgewählt haben, stellen Sie die Verbindungseinstellungen für den Exchange-Server bereit.

     

    Feld... Aktion...

    Domäne\Benutzername

    Geben Sie den Benutzernamen für das Konto des Migrationsadministrators ein. Verwenden Sie das Domäne\Benutzername-Format.

    Kennwort

    Geben Sie das Kennwort für das Konto des Migrationsadministrators ein.

    Exchange-Server

    Geben Sie den FQDN für den lokalen Exchange-Server ein. Beispiel: "EXCH-MSG-1.contoso.com".

    RPC-Proxyserver

    Geben Sie den FQDN des RPC-Proxyservers für den lokalen Exchange-Server ein. Beispiel: "mail.contoso.com".

    Authentifizierung

    Wählen Sie Basic als Authentifizierungsmethode aus, die vom Exchange-Server verwendet wird.

    Anzahl von Postfächern zur gleichzeitigen Migration

    Geben Sie die Anzahl von Verbindungen mit dem Exchange-Server an, die für die Migration von E-Mails zu den Cloud-basierten Postfächern zur Verfügung stehen. Wenn der Wert beispielsweise auf den Standardwert "3" festgelegt ist, können Sie bis zu drei Postfächer gleichzeitig migrieren, bis alle Postfächer im Migrationsbatch migriert wurden. Die maximale Anzahl von Verbindungen ist  10. Weitere Informationen zum Optimieren dieser Einstellung finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

  2. Klicken Sie auf Weiter. Von Microsoft Exchange wird versucht, mit dem lokalen Exchange-Server zu kommunizieren, um die manuellen Verbindungseinstellungen zu überprüfen. Wenn die Testverbindung nicht erfolgreich ist, werden Sie aufgefordert, die Verbindungseinstellungen zu prüfen. Sie müssen eine Verbindung mit dem Exchange-Server herstellen, um den Vorgang fortzusetzen.

    Wenn Sie keine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herstellen können, finden Sie in diesem Video Tipps zur Fehlerbehebung.

    Wenn die Testverbindung mit dem Exchange-Server erfolgreich ist, stellt der Migrationsdienst eine Verbindung zum Verzeichnis auf dem lokalen Exchange-Server her und fragt das Verzeichnis nach einer Liste der zu migrierenden Postfächer, Verteilergruppen und Kontakte ab. Das Erfassen dieser Informationen kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Wenn die Abfrage abgeschlossen ist, wird die Seite Geben Sie an, was und wie migriert werden soll (Schritt 2 von 3) angezeigt.

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Schritt 3   Benennen des Migrationsbatches

Geben Sie in das Feld Batchname einen Namen zur Identifizierung des Migrationsbatches ein. Dieser Name wird im Dashboard der E-Mail-Migration angezeigt. Batchnamen dürfen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten.

Klicken Sie zum Senden von Kopien der Migrationsberichte an andere Benutzer auf Durchsuchen, um mindestens einen Benutzer auszuwählen.

Klicken Sie auf Weiter, um den Migrationsbatch zu erstellen. Die Seite Migrationsbatch erfolgreich erstellt (Schritt 3 von 3) wird angezeigt. Überprüfen Sie die Informationen über den Migrationsbatch, und klicken Sie dann auf Schließen.

Schritt 4   Starten des Migrationsbatches

Nachdem Sie einen Migrationsbatch erstellt haben, wird dieser in der Liste im Dashboard der E-Mail-Migration angezeigt. Details zum ausgewählten Migrationsbatch werden im Detailbereich angezeigt. Der Status des Migrationsbatches wird auf Erstellt festgelegt.

Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie auf Start, um mit der Verarbeitung zu beginnen.

Was geschieht nach dem Start des Migrationsbatches?

Nach dem Start des Migrationsbatches wird der im Detailbereich angezeigte Status im Dashboard der E-Mail-Migration in In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt geändert.

Die folgende Tabelle beschreibt die Informationen, die im Detailbereich für den Migrationsbatch angezeigt werden.

 

Feld Beschreibung

Status

Der aktuelle Zustand des ausgewählten Migrationsbatches. Enthält die folgenden Zustandsangaben:

  • Erstellt   Gibt an, dass der Migrationsbatch erstellt wurde. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch starten, bearbeiten oder löschen.

  • In Warteschlange eingereiht   Gibt an, dass der Migrationsbatch gestartet wurde. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch beenden.

  • Wird ausgeführt   Gibt an, dass Postfächer im Migrationsbatch aktiv migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch beenden.

  • Beendet   Gibt an, dass der Migrationsbatch beendet wurde und keine weiteren Postfächer aus dem Batch mehr migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch neu starten.

  • Synchronisiert   Gibt an, dass der Migrationsbatch abgeschlossen ist und keine Postfächer mehr migriert werden. Ein Migrationsbatch in diesem Zustand enthält möglicherweise Fehler, wenn Postfächer nicht migriert wurden.

Angefordert

Die Anzahl der zu migrierenden Postfächer im Migrationsbatch.

Synchronisiert

Die Anzahl der Postfächer aus dem aktuellen Migrationsbatch, die in der Cloud-basierten Organisation erstellt wurden. Dieses Feld wird während der Migration aktualisiert.

Aktiv

Gibt die Anzahl der aktiv migrierten Postfächer an. Diese Zahl entspricht der Anzahl der gleichzeitig zu migrierenden Postfächer, die Sie beim Konfigurieren der Verbindungseinstellungen angegeben haben.

Fehler

Die Anzahl der Postfächer, bei deren Migration ein Fehler aufgetreten ist.

Erstellungszeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch erstellt wurde.

Startzeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch gestartet wurde.

Zeitpunkt der ersten Synchronisierung

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch abgeschlossen wurde.

Dauer der ersten Synchronisierung

Zeitaufwand bis zum Abschluss des Migrationsbatches.

Letzte Synchronisierungszeit

Der letzte Neustart des Migrationsbatches.

Details pro Benutzer

Klicken Sie auf Öffnen, um Statusinformationen zu den einzelnen Postfächern im Migrationsbatch anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Statusbericht zur E-Mail-Migration von Benutzern.

Berichte

Dieser Abschnitt des Detailbereichs enthält Links zu Migrationsstatistiken und Fehlerberichten. Links zu diesen Berichten werden nach Abschluss der Migration an den Administrator gesendet.

Klicken Sie auf Erfolg oder Fehler, um folgende Berichte herunterzuladen:

  • MigrationStatistics   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes erfolgreich migrierte Postfach. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfachs, den Status der Migration, die Anzahl der migrierten Postfachelemente und die Anzahl der Postfachelemente, die ausgelassen bzw. nicht migriert wurden.

  • MigrationErrors   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes Postfach, das nicht migriert bzw. das für die E-Mail-Weiterleitung konfiguriert wurde. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfach und eine Fehlerbeschreibung.

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Überwachen des Migrationsbatches

Verwenden Sie das Dashboard der E-Mail-Migration und Migrationsstatistiken für einzelne Benutzer, um den Status des Migrationsbatches zu überwachen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

Beenden des Migrationsbatches

Klicken Sie zum Beenden des Migrationsbatches im Bereich "Aktive E-Mail-Migration" auf "Beenden".

Was geschieht, wenn Sie auf "Beenden" klicken? Die Migration von Postfächern, die gegenwärtig noch verarbeitet werden, wird sofort beendet und nicht abgeschlossen. Das Beenden eines Migrationsbatches wirkt sich nicht auf bereits migrierte Postfächer aus.

Nachdem Sie ein Migrationsbatch beenden, erhalten Sie eine Status-E-Mail, die Auskunft darüber gibt, für wie viele Postfächer die Migration erfolgreich abgeschlossen wurde, bevor der Batch beendet wurde. Diese Nachricht enthält auch einen Link zur Datei "MigrationErrors.csv". Diese Datei enthält die aktiven Postfachmigrationen, die verarbeitet wurden, als die Migration beendet wurde, und die Zeilen, die noch migriert werden sollen. Die Statusnachricht enthält auch einen Link zur Datei "MigrationStatistics.csv" mit den Postfächern, die erfolgreich migriert wurden.

Wenn Sie den Migrationsbatch gestartet haben und er den Status In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt aufweist, können Sie ihn beenden. Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Anhalten, um ihn zu beenden.

Wenn Sie den Migrationsbatch beenden, der ausgeführt wird, wird die Verarbeitung aller Postfächer sofort beendet und nicht abgeschlossen. Das Beenden eines Migrationsbatches wirkt sich nicht auf bereits migrierte Postfächer aus.

Nachdem Sie einen Migrationsbatch beendet haben, erhalten Sie eine Status-E-Mail, die Auskunft darüber gibt, wie viele Postfächer erfolgreich in der Cloud erstellt wurden, bevor der Batch beendet wurde, und wie viele Postfächer nicht migriert wurden. Diese Nachricht enthält auch Links zum Statistikbericht, in dem die erfolgreich migrierten Postfächer aufgeführt sind, und zum Fehlerbericht, in dem die nicht migrierten Postfächer enthalten sind.

Neustarten des Migrationsbatches

Im Falle von Fehlern im Migrationsbatch oder nach der Erstellung neuer Postfächer, Kontakte oder Verteilergruppen in der lokalen Exchange-Organisation können Sie den Migrationsbatch neu starten. Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Fortsetzen, um ihn neu zu starten.

Wenn Sie den Migrationsbatch neu starten, stellt der Migrationsdienst eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server her und fragt das Verzeichnis nach neuen Postfächern, Verteilergruppen und Kontakten ab. Wenn diese Abfrage abgeschlossen ist, werden auf einer Seite die Anzahl von Postfächern, Verteilergruppen und Kontakten angezeigt, die migriert werden.

Hinweis   Falls Sie den Migrationsbatch neu starten, überspringt der Migrationsdienst die bereits migrierten Postfächer, Verteilergruppen und Kontakte in der lokalen Exchange-Organisation.

Schritt 5   Konfigurieren des MX-Eintrags, sodass er auf Office 365 verweist

Bis Sie den MX-Eintrag ändern, werden die an Benutzer gesendeten E-Mails immer noch an ihre lokalen Exchange-Postfächer weitergeleitet. Nach der erfolgreichen Migration eines Postfachs werden das lokale Exchange-Postfach und das Cloud-basierte Postfach einmal alle 24 Stunden durch die inkrementelle Synchronisierung synchronisiert, bis Sie den Migrationsbatch löschen. Wenn Sie den MX-Eintrag der Organisation konfigurieren, um auf die Cloud-basierte E-Mail-Organisation zu verweisen, werden alle E-Mails direkt an die Cloud-basierten Postfächer gesendet.

Wenn Sie nach dem Ändern des MX-Eintrags sichergestellt haben, dass alle E-Mails an die Cloud-basierten Postfächer weitergeleitet werden, können Sie den Migrationsbatch löschen.

Wichtig   Es kann zwischen 24 und 72 Stunden dauern, bis der aktualisierte MX-Eintrag verteilt wird. Warten Sie mindestens 24 Stunden, nachdem Sie den MX-Eintrag geändert haben, bevor Sie den Migrationsbatch löschen. Stellen Sie sicher, dass E-Mails an die Cloud-basierten Postfächer weitergeleitet werden, bevor Sie den Migrationsbatch löschen.

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Schritt 6   Löschen des Migrationsbatches

Nachdem alle Postfächer in einem Migrationsbatch erfolgreich migriert wurden und Sie überprüft haben, ob E-Mails an diese Cloud-basierten Postfächern weitergeleitet werden, können Sie den Migrationsbatch im Dashboard der E-Mail-Migration löschen, Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Löschen, um ihn zu löschenLöschen. Beim Löschen eines Migrationsbatches wird auf Exchange Online Folgendes ausgeführt:

  • Für alle Postfächer wird eine abschließende inkrementelle Synchronisierung durchgeführt. Anschließend werden keine E-Mails mehr zwischen den lokalen Exchange-Postfächern und Cloud-basierten Postfächern synchronisiert.

  • Datensätze, die zu den Migrationsbatches gehören, werden bereinigt, und der Batch wird aus der Batchliste entfernt.

  • Der Migrationsbatch wird aus der Batchliste im Dashboard der E-Mail-Migration entfernt.

Bewährte Methoden

Hier einige nützliche Tipps zum Optimieren der Exchange-Migration:

  • Ändern der DNS-TTL-Einstellung für den MX-Eintrag   Bevor Sie mit dem Migrieren von Postfächern beginnen, ändern Sie die DNS-TTL-Einstellung (Time-To-Live, Gültigkeitsdauer) im aktuellen MX-Eintrag in ein kürzeres Intervall, beispielsweise 3600 Sekunden (eine Stunde). Wenn Sie den MX-Eintrag nach der Migration aller Postfächer dann so ändern, dass er auf die Cloud-basierte E-Mail-Organisation verweist, sollte der aktualisierte MX-Eintrag aufgrund des kürzeren TTL-Intervalls schneller verteilt werden.

  • Kommunizieren mit den Benutzern   Informieren Sie die Benutzer darüber, dass Sie den Inhalt ihrer lokalen Exchange-Postfächer zur Cloud-basierten Organisation migrieren. Beachten Sie Folgendes:

    • Fordern Sie die Benutzer auf, vor der Migration alte oder nicht erforderliche E-Mails in ihrem Exchange-Postfach zu löschen. Auf diese Weise kann die zu migrierende Datenmenge verringert und die Gesamtmigrationszeit reduziert werden. Alternativ können Sie selbst die Postfächer der Benutzer bereinigen.

    • Schlagen Sie vor, dass Benutzer ihren Posteingang sichern.

    • Teilen Sie den Benutzern mit, wann Sie über ihr Cloud-basiertes Konto auf die E-Mails zugreifen können, die von ihrem lokalen Konto migriert wurden. Gewähren Sie den Benutzern erst dann Zugriff auf ihre Cloud-basierten Konten, wenn Sie die Migration abschließen können.

      Benötigen Sie ein geeignetes Verfahren, um Benutzern ihre Anmeldeinformationen und das automatisch generierte Kennwort für ihre neuen Cloud-basierten Konten bereitzustellen? Weitere Informationen finden Sie unter Senden einer Begrüßungsnachricht an neue Benutzer.

Nächste Schritte

  • Zuweisen von Lizenzen zu Office 365-Benutzern   Im Fall einer Microsoft Office 365-E-Mail-Organisation müssen Sie Lizenzen neuen Postfächern zuweisen, oder sie werden deaktiviert, wenn der Kulanzzeitraum endet. Weitere Informationen finden Sie unter Zuweisen einer Microsoft Online Services-Lizenz zu neuen Postfächern.

  • Erstellen eines DNS-Datensatzes für die AutoErmittlung   Nachdem alle lokalen Postfächer zur Cloud migriert wurden, können Sie für die Cloud-basierte Organisation einen DNS-Datensatz für die AutoErmittlung konfigurieren, sodass die Benutzer über Microsoft Outlook- und mobile Clients eine Verbindung mit ihrem neuen Cloud-basierten Postfach herstellen können. Der DNS-Datensatz für die AutoErmittlung muss denselben Namespace verwenden, den Sie für die Cloud-basierte Organisation verwenden. Wenn der Namespace für die Cloud-basierte Organisation beispielsweise "cloud.contoso.com" lautet, müssen Sie den DNS-Datensatz "autodiscover.cloud.contoso.com" für die AutoErmittlung erstellen.

    Von Exchange Online wird ein CNAME-Eintrag für die Implementierung des AutoErmittlungsdiensts für Outlook- und mobile Clients verwendet. Der CNAME-Eintrag für die AutoErmittlung muss folgende Informationen enthalten:

    • Alias   autodiscover

    • Ziel   autodiscover.outlook.com

    Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden eines CNAME-Eintrags, um eine Outlook-Verbindung zu ermöglichen.

  • Implementieren einer Lösung für einmaliges Anmelden   Nachdem alle Postfächer zur Cloud migriert wurden, können Sie eine Lösung für einmaliges Anmelden implementieren, damit die Benutzer ihre lokalen Active Directory-Anmeldeinformationen (Benutzername und Kennwort) für den Zugriff auf ihre Office 365-Postfächer und vorhandene lokale Ressourcen verwenden können. Eine Lösung für einmaliges Anmelden können Sie durch die Bereitstellung von Active Directory-Verbunddienste 2.0 (AD FS 2.0) implementieren. Weitere Informationen finden Sie unter Exchange-Übernahmemigration und einmaliges Anmelden (möglicherweise in englischer Sprache).

  • Außerbetriebsetzung der lokalen Exchange-Server   Nachdem Sie sichergestellt haben, dass alle E-Mails direkt an die Cloud-basierten Postfächer weitergeleitet werden, die Migration abgeschlossen haben und die lokale E-Mail-Organisation nicht mehr beibehalten müssen bzw. keine Implementierung einer Lösung für einmaliges Anmelden planen, können Sie Exchange von den Servern deinstallieren und die lokale Exchange-Organisation entfernen.

    WichtigWichtig:
    Wenn Sie eine Lösung für einmaliges Anmelden implementieren, wird dringend empfohlen, mindestens einen Exchange-Server beizubehalten, sodass Sie auf Exchange System Manager (Exchange 2003) bzw. die Exchange-Verwaltungskonsole/Exchange-Verwaltungsshell (Exchange 2007 und Exchange 2010) zugreifen können, um E-Mail-bezogene Attribute der lokalen E-Mail-aktivierten Benutzer zu verwalten. Wenn Sie Exchange 2007 und Exchange 2010 verwenden, müssen auf dem Exchange-Server, den Sie beibehalten, die Hub-Transport-, die Clientzugriff- und die Postfachserverrolle installiert sein.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

    VorsichtVorsicht:
    Die Außerbetriebsetzung von Exchange kann unbeabsichtigte Folgen haben. Bevor Sie die lokale Exchange-Organisation außer Betrieb setzen, sollten Sie sich an den Microsoft Support wenden.

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