Migrieren einer Teilmenge von Postfächern zur Cloud mit einer phasenweisen Exchange-Migration

 

Gilt für: Office 365 for enterprises, Live@edu

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-06-26

Mit dem Dashboard der E-Mail-Migration in der Exchange-Systemsteuerung können Sie eine Teilmenge der lokalen Postfächer zur Cloud migrieren. Dieser Prozess wird als phasenweise Exchange-Migration bezeichnet. Mit der phasenweisen Exchange-Migration können Sie einige Postfächer in die Cloud verschieben und den Rest der Postfächer in der lokalen E-Mail-Umgebung der Organisation belassen. Dieser Typ der Migration kann auch als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer vollständig Cloud-basierten Exchange-Organisation dienen.

WichtigWichtig:
Mit der phasenweisen Exchange-Migration können Sie keine Migration zu Exchange 2010-Postfächern durchführen. Wenn sich weniger als 1.000 Exchange 2010-Postfächer in der Organisation befinden, können Sie eine Exchange-Übernahmemigration verwenden. Wenn sich mehr als 1.000 Exchange 2010-Postfächer in der Organisation befinden, können Sie eine Hybridbereitstellung implementieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen: Um eine phasenweise Exchange-Migration zu verwenden, müssen Sie zudem Benutzerobjekte aus dem lokalen Active Directory-Verzeichnisdienst in der Cloud-basierten E-Mail-Organisation replizieren. Abhängig vom Organisationstyp müssen Sie ein Verzeichnissynchronisierungstool installieren und konfigurieren, bevor Sie eine phasenweise Exchange-Migration ausführen können:
  • Microsoft Live@edu   Verwenden Sie die Outlook Live-Verzeichnissynchronisierung (OLSync). Weitere Informationen finden Sie unter Implementieren der Outlook Live-Verzeichnissynchronisierung für Live@edu.

  • Microsoft Office 365 für Unternehmen   Verwenden Sie das Microsoft Online Services-Verzeichnissynchronisierungstool. Weitere Informationen finden Sie unter Active Directory-Synchronisierung: Roadmap.

  • Microsoft Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen   Die phasenweise Exchange-Migration ist nicht verfügbar, da Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen die Verzeichnissynchronisierung nicht unterstützt.

Mit einer phasenweisen Exchange-Migration können nur Benutzerpostfächer und Ressourcenpostfächer migriert werden. Bei der Verzeichnissynchronisierung werden andere Empfängertypen, beispielsweise Verteilergruppen, externe Kontakte und E-Mail-aktivierte Benutzer, in der Cloud-basierten Organisation repliziert.

Was geschieht bei einer phasenweisen Exchange-Migration?

Wenn Sie eine phasenweise Exchange-Migration und eine CSV-Datei verwenden, um lokale Exchange-Postfächer zur Cloud zu migrieren, führt der Migrationsdienst für jeden ausgeführten Migrationsbatch die folgenden Schritte aus:

  • Der Migrationsdienst prüft, ob OLSync oder das Verzeichnissynchronisierungstool für die Cloud-basierte Organisation aktiviert ist.

  • Der Migrationsdienst prüft, ob für jeden Eintrag in der CSV-Datei ein E-Mail-aktivierter Benutzer in der Cloud-basierten E-Mail-Organisation vorhanden ist.

  • Der Migrationsdienst konvertiert den E-Mail-aktivierten Benutzer in ein Postfach.

  • Der Migrationsdienst konfiguriert die Weiterleitung von E-Mails, indem die E-Mail-Adresse des Cloud-basierten Postfachs in die TargetAddress-Eigenschaft eingefügt wird. Auf diese Weise können an ein lokales Postfach gesendete E-Mails an das entsprechende Cloud-basierte Postfach weitergeleitet werden.

  • E-Mail-Nachrichten, Kontakte und Kalenderelemente aus den Exchange-Postfächern werden zu den entsprechenden Cloud-basierten Postfächern migriert. Nachdem Postfachelemente migriert wurden, werden die Exchange- und Cloud-basierten Postfächer nicht synchronisiert. Neue an das lokale Exchange-Postfach gesendete E-Mails werden an das entsprechende Cloud-basierte Postfach weitergeleitet.

  • Der Migrationsdienst sendet eine E-Mail-Nachricht an den Administrator, wenn der Migrationsbatch abgeschlossen ist. In dieser Nachricht ist angegeben, wie viele Postfächer erfolgreich migriert wurden und wie viele nicht migriert werden konnten. Die Nachricht enthält auch Links zu Migrationsstatistiken und Fehlerberichten mit detaillierteren Informationen.

Bevor Sie beginnen

Sie müssen die E-Mail-Migration sorgfältig planen. Prüfen Sie insbesondere, ob eine Verbindung mit dem Exchange-Server hergestellt werden kann. Lesen Sie vor der Planung die Informationen unter Bewährte Methoden.

  • Installieren und Konfigurieren eines Verzeichnissynchronisierungstools für die Cloud-basierte Organisation   OLSync oder das Verzeichnissynchronisierungstool muss ausgeführt werden, um eine phasenweise E-Mail-Migration auszuführen. Mit dem Verzeichnissynchronisierungstool werden die E-Mail-aktivierten Benutzer in der Cloud-basierten Organisation erstellt, die während der Migration in Postfächer konvertiert werden. Wenn OLSync in Ihrer Microsoft Live@edu-Organisation nicht installiert ist, können Sie keine Postfächer migrieren. Wenn das Verzeichnissynchronisierungstool in der Office 365 für Unternehmen-Organisation nicht installiert ist, kann nur eine Exchange-Übernahmemigration durchgeführt werden, bei der alle lokalen Postfächer zur Cloud migriert werden. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen den verschiedenen Migrationsarten finden Sie unter Übersicht über die E-Mail-Migration.

    Weitere Informationen zum Installieren eines Verzeichnissynchronisierungstools finden Sie unter einem der folgenden Themen:

  • Planen der Verwaltung von Benutzeridentitäten   Nach der Migration der lokalen Postfächer zur Cloud werden die Benutzerattribute für das Postfach weiterhin entsprechend den Änderungen im lokalen Active Directory aktualisiert. Dies bedeutet, dass die "Autoritätsquelle" für das Verwalten von Benutzerobjekten das lokale Verzeichnis ist und dass die Eigenschaften von Benutzerpostfächern nicht in Exchange Online verwaltet werden können. Nach der Ausführung einer phasenweisen Exchange-Migration können Sie jedoch die Verzeichnissynchronisierung so konfigurieren, dass die Autoritätsquelle das Office 365-Verzeichnis ist. Auf diese Weise können Sie Postfacheigenschaften in Exchange Online verwalten. Weitere Informationen zur Verwaltung von Benutzeridentitäten nach der Migration von Postfächern zu Office 365 finden Sie unter den folgenden Themen:

  • Konfigurieren von Outlook Anywhere auf dem lokalen Exchange-Server   Der Migrationsdienst verwendet RPC über HTTP oder Outlook Anywhere, um eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herzustellen. Informationen zum Einrichten von Outlook Anywhere für Exchange 2007 und Exchange 2003 finden Sie unter den folgenden Themen:

    Wichtig   Die Outlook Anywhere-Konfiguration muss mit einem von einer Zertifizierungsstelle ausgestellten Zertifikat konfiguriert werden. Outlook Anywhere kann nicht mit einem selbstsignierten Zertifikat konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von SSL für Outlook Anywhere.

  • Sicherstellen, dass mit Outlook Anywhere eine Verbindung mit der Exchange-Organisation hergestellt werden kann   Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, um die Verbindungseinstellungen zu testen:

    • Verwenden von Microsoft Office Outlook von außerhalb des Firmennetzwerks, um eine Verbindung mit Exchange herzustellen.

    • Verwenden der Microsoft Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung (ExRCA)

    • Führen Sie die folgenden Windows PowerShell-Befehle aus.

      $PSCredentials = Get-Credential
      
      Test-MigrationServerAvailability -Autodiscover -EmailAddress <migration administrator e-mail address> -Credentials $PSCredentials
      
  • Vorbereiten der CSV-Datei   Ermitteln Sie die Gruppe von Benutzern, deren lokale Postfächer zur Cloud migriert werden sollen. Schließen Sie diese Benutzer in die CSV-Datei ein, die den Migrationsbatch darstellt. Postfächer werden in der Reihenfolge migriert, in der sie in der CSV-Datei aufgeführt sind.

    Wichtig   Es gibt keine Beschränkung der Anzahl von Postfächern, die Sie mit einer phasenweisen Exchange-Migration zur Cloud migrieren. Die CSV-Datei für einen Migrationsbatch kann jedoch maximal 1.000 Zeilen enthalten. Wenn mehr als 1.000 Postfächer migriert werden sollen, müssen zusätzliche CSV-Dateien übermittelt werden.

    Die folgenden Attribute sind für die zu migrierenden Postfächer erforderlich:

    • EmailAddress gibt die primäre SMTP-E-Mail-Adresse für das lokale Postfach an. Dieses Attribut ist erforderlich.

      Wichtig   Stellen Sie sicher, dass die primären SMTP-Adressen für lokale Postfächer verwendet werden und nicht Benutzer-IDs der Cloud-basierten Organisationen. Wenn die lokale Domäne beispielsweise "tailspintoys.com", die Cloud-basierte E-Mail-Organisation jedoch "service.tailspintoys.com" heißt, würden Sie den Domänennamen "tailspintoys.com" für E-Mail-Adressen in der CSV-Datei verwenden.

    • Password ist das Kennwort, das für das neue Cloud-basierte Postfach festgelegt wird. Dieses Attribut ist optional.

    • ForceChangePassword gibt an, ob ein Benutzer das Kennwort ändern muss, wenn er sich das erste Mal am neuen Cloud-basierten Postfach anmeldet. Dieses Attribut kann den Wert True oder False aufweisen. Dieses Attribut ist optional.

      Wichtig   Wenn Sie eine Lösung für einmaliges Anmelden durch die Bereitstellung von Active Directory-Verbunddienste 2.0 (AD FS 2.0) in Ihrer lokalen Organisation implementiert haben, müssen Sie False für den Wert des Attributs ForceChangePassword verwenden.

    Das folgende Beispiel zeigt das Format der CSV-Datei. In diesem Beispiel werden drei lokale Postfächer zur Cloud migriert.

    EmailAddress,Password,ForceChangePassword
    pilarp@tailspintoys.com,P@ssw0rd,False
    tobyn@tailspintoys.com,P@ssw0rd,False
    iant@tailspintoys.com,P@ssw0rd,False
    

    Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten einer CSV-Datei für eine mehrstufige Exchange-Migration.

  • Zuweisen der Migrationsadministratorberechtigungen für den Zugriff auf Postfächer in der Exchange-Organisation   Das lokale Konto, das zum Ausführen der Migration verwendet wird, muss die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf alle Benutzerpostfächer besitzen. Sie können die Berechtigung Full Access einzelnen Postfächern oder die Berechtigung Receive As für eine Postfachdatenbank zuweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen.

     

    Exchange 2007

    Exchange 2003

  • Hinzufügen der Exchange-Organisation als akzeptierte Domäne der Cloud-basierten E-Mail-Organisation   Der Migrationsdienst verwendet die SMTP-Adresse der lokalen Postfächer, um die E-Mail-Adresse für die neuen Cloud-basierten Postfächer zu erstellen. Im Fall einer Live@edu-Organisation scheitert die Migration, wenn es sich bei der Exchange-Domäne nicht um eine akzeptierte Domäne (oder die primäre Domäne) der Cloud-basierten Organisation handelt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den folgenden Themen:

  • Deaktivieren von Unified Messaging   Wenn die zu migrierenden Postfächer für Unified Messaging (UM) aktiviert sind, müssen Sie UM in den Postfächern vor der Migration deaktivieren. Nach Abschluss der Migration können Sie UM dann für die Postfächer wieder aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Migration UM-aktivierter Postfächer.

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Schritt 1   Erstellen eines Migrationsbatches

  1. Wählen Sie Organisation verwalten > Benutzer und Gruppen > E-Mail-Migration > Neu aus. Wählen Sie auf der Seite Willkommen bei der E-Mail-Migration einen der folgenden Migrationstypen aus:

    • Exchange 2007 und höher – Automatische Ermittlung der Verbindungseinstellungen mit der AutoErmittlung   Wählen Sie diese Option aus, wenn beim Migrationsvorgang mithilfe des AutoErmittlungsdiensts automatisch eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server hergestellt werden soll.

    • Exchange 2003 und höher - Manuelles Festlegen von Verbindungseinstellungen   Wählen Sie diese Option aus, wenn das lokale Messagingsystem unter Exchange 2003 oder einer späteren Version ausgeführt wird, die Verbindungseinstellungen aber manuell auf dem lokalen E-Mail-Server bereitgestellt werden sollen.

  2. Klicken Sie auf Weiter, nachdem Sie einen Migrationstyp ausgewählt haben.

Schritt 2   Konfigurieren der Verbindungseinstellungen

Stellen Sie die Anmeldeinformationen und Verbindungseinstellungen für den lokalen Exchange-Server bereit, abhängig von der ausgewählten Migrationsart. Führen Sie basierend auf der Migrationsart nur eine der folgenden Aufgaben aus.

Automatische Ermittlung der Verbindungseinstellungen mit der AutoErmittlung

  1. Wenn Sie diese Migrationsart ausgewählt haben, konfigurieren Sie die Migration so, dass der AutoErmittlungsdienst zum Ermitteln der Verbindungseinstellungen verwendet wird. Die von Ihnen konfigurierten Verbindungseinstellungen bleiben bestehen und werden auf dieser Seite angezeigt, wenn Sie die E-Mail-Migration das nächste Mal starten, um einen neuen Migrationsbatch zu erstellen.

     

    Feld... Aktion...

    E-Mail-Adresse des Migrationsadministrators

    Geben Sie die E-Mail-Adresse für ein Administratorkonto mit Zugriff auf den Exchange-Server und alle Postfächer ein.

    Domäne\Benutzername

    Geben Sie den Benutzernamen für das Konto des Migrationsadministrators ein. Verwenden Sie das Format "Domäne\Benutzername" oder einen UPN.

    Kennwort

    Geben Sie das Kennwort für das Konto des Migrationsadministrators ein.

    Anzahl von Postfächern zur gleichzeitigen Migration

    Geben Sie die Anzahl von Verbindungen mit dem Exchange-Server an, die für die Migration von Postfächern zur Cloud verfügbar sind. Wenn der Wert beispielsweise auf den Standardwert "3" festgelegt ist, können Sie bis zu drei Postfächer gleichzeitig migrieren, bis alle Postfächer im Migrationsbatch migriert wurden. Die maximale Anzahl von Verbindungen ist  50. Weitere Informationen zum Optimieren dieser Einstellung finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

  2. Klicken Sie auf Weiter. Von Microsoft Exchange wird versucht, mit dem lokalen Exchange-Server zu kommunizieren, um die Verbindungseinstellungen für AutoErmittlung zu überprüfen.

    Wenn die Testverbindung nicht erfolgreich ist, werden Sie aufgefordert, die Verbindungseinstellungen manuell anzugeben. Sie müssen eine Verbindung mit dem Exchange-Server herstellen, um den Vorgang fortzusetzen.

    Wenn Sie keine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herstellen können, finden Sie in diesem Video Tipps zur Fehlerbehebung.

    Wenn die Testverbindung mit dem Exchange-Server erfolgreich ist, wird die Seite Geben Sie an, was und wie migriert werden soll (Schritt 2 von 3) angezeigt.

Manuelles Festlegen von Verbindungseinstellungen

  1. Wenn Sie diese Migrationsart ausgewählt haben, stellen Sie die Verbindungseinstellungen für den Exchange-Server bereit.

     

    Feld... Aktion...

    * Domäne\Benutzername

    Geben Sie den Benutzernamen für das Konto des Migrationsadministrators ein. Verwenden Sie das Format "Domäne\Benutzername".

    * Kennwort

    Geben Sie das Kennwort für das Konto des Migrationsadministrators ein.

    * Exchange-Server

    Geben Sie den FQDN für den lokalen Exchange-Server ein. Zum Beispiel: "EXCH-MSG-1.tailspintoys.com".

    * RPC-Proxyserver

    Geben Sie den FQDN des RPC-Proxyservers für den lokalen Exchange-Server ein. Zum Beispiel: "mail.tailspintoys.com".

    Authentifizierung

    Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus, die vom Exchange-Server verwendet wird. Die verfügbaren Optionen sind Basic (die Standardeinstellung) oder NTLM.

    Anzahl von Postfächern zur gleichzeitigen Migration

    Geben Sie die Anzahl von Verbindungen mit dem Exchange-Server an, die für die Migration von E-Mails zu Cloud-basierten Postfächern zur Verfügung stehen. Wenn der Wert beispielsweise auf den Standardwert "3" festgelegt ist, können Sie bis zu drei Postfächer gleichzeitig migrieren, bis alle Postfächer im Migrationsbatch migriert wurden. Die maximale Anzahl von Verbindungen ist  50. Weitere Informationen zum Optimieren dieser Einstellung finden Sie unter Maximale Anzahl von Verbindungen mit dem Mailserver.

  2. Klicken Sie auf Weiter. Von Microsoft Exchange wird versucht, mit dem lokalen Exchange-Server zu kommunizieren, um die manuellen Verbindungseinstellungen zu überprüfen. Wenn die Testverbindung nicht erfolgreich ist, werden Sie aufgefordert, die Verbindungseinstellungen zu prüfen. Sie müssen eine Verbindung mit dem Exchange-Server herstellen, um den Vorgang fortzusetzen.

    Wenn Sie keine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herstellen können, finden Sie in diesem Video Tipps zur Fehlerbehebung.

    Wenn die Testverbindung erfolgreich ist, prüft der Migrationsdienst, ob für die Organisation entweder OLSync oder das Verzeichnissynchronisierungstool aktiviert ist. Dann wird die Seite Geben Sie an, was und wie migriert werden soll (Schritt 2 von 3) angezeigt.

    Hinweis   Wenn das Verzeichnissynchronisierungstool für die Organisation nicht aktiviert ist, werden Sie nicht aufgefordert, eine CSV-Datei hochzuladen. Stattdessen wird vom Migrationsvorgang versucht, eine Exchange-Übernahmemigration durchzuführen. Wenn Sie eine phasenweise Exchange-Migration ausführen möchten, müssen Sie die Migration abbrechen, das Verzeichnissynchronisierungstool aktivieren und installieren und dann die E-Mail-Migration erneut starten.

Schritt 3   Hochladen der CSV-Datei und Benennen des Migrationsbatches

  1. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die CSV-Datei für den Migrationsbatch auszuwählen.

  2. Geben Sie in das Feld Batchname einen Namen zur Identifizierung des Migrationsbatches ein. Dieser Name wird im Dashboard der E-Mail-Migration angezeigt. Batchnamen dürfen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten.

  3. Klicken Sie zum Senden von Kopien der Migrationsberichte an andere Benutzer unten auf der Seite auf Durchsuchen.

  4. Klicken Sie auf Weiter.

    Wichtig   Wenn Sie auf Weiter klicken, stimmen Sie zu, dass der Migrationsdienst berechtigt ist, die Eigenschaft TargetAddress der lokalen Postfächer festzulegen, um die E-Mail-Weiterleitung zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Erteilen von Berechtigung zur Konfiguration von E-Mail-Weiterleitung für cloudbasierte Postfächer durch den Migrationsdienst.

  5. Microsoft Exchange überprüft die CSV-Datei auf Folgendes:

    • Die Datei darf nicht leer sein.

    • Für die Datei muss eine durch Trennzeichen getrennte Formatierung verwendet werden.

    • Die Datei darf maximal 1.000 Zeilen enthalten.

    • Die Kopfzeile enthält die erforderlichen Spalte EmailAddress.

    • Die Datei muss dieselbe Anzahl von Spalten wie die Kopfzeile enthalten.

    Wenn eine dieser Prüfungen scheitert, wird ein Fehler angezeigt, der die Fehlerursache erläutert. An dieser Stelle müssen Sie die CSV-Datei korrigieren und erneut übermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten einer CSV-Datei für eine mehrstufige Exchange-Migration.

    Wenn die CSV-Datei diese Prüfungen erfolgreich besteht, wird der Migrationsbatch erstellt, und die Seite Migrationsbatch erfolgreich erstellt (Schritt 3 von 3) wird angezeigt.

  6. Überprüfen Sie die Informationen über den Migrationsbatch, und klicken Sie dann auf Schließen.

Schritt 4   Starten eines Migrationsbatches

Nachdem Sie einen Migrationsbatch erstellt haben, wird dieser in der Liste im Dashboard der E-Mail-Migration angezeigt. Details zum ausgewählten Migrationsbatch werden im Detailbereich angezeigt. Der Status des Migrationsbatches wird auf Erstellt festgelegt.

Wählen Sie einen Migrationsbatch aus, und klicken Sie auf Start, um mit der Verarbeitung zu beginnen.

Was geschieht nach dem Start des Migrationsbatches?

Nach dem Start des Migrationsbatches wird der im Detailbereich angezeigte Status im Dashboard der E-Mail-Migration in In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt geändert. Wie bereits erwähnt, werden Postfächer in der Reihenfolge migriert, in der sie in der CSV-Datei aufgeführt sind.

Die folgende Tabelle beschreibt die Informationen, die im Detailbereich für den ausgewählten Migrationsbatch angezeigt werden.

 

Feld Beschreibung

Status

Der aktuelle Zustand des ausgewählten Migrationsbatches. Enthält die folgenden Zustandsangaben:

  • Erstellt   Gibt an, dass der Migrationsbatch erstellt wurde. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch mithilfe von Nach oben oder Nach unten starten, bearbeiten, löschen oder seine Position in der Migrationswarteschlange ändern.

  • In Warteschlange eingereiht   Gibt an, dass der Migrationsbatch gestartet wurde. Wenn sich der Migrationsbatch oben in der Warteschlange befindet, wird seine Ausführung gestartet. Befinden sich in der Warteschlange andere Migrationsbatches vor dem Migrationsbatch, verbleibt der Migrationsbatch in der Warteschlange eingereiht. Seine Ausführung wird gestartet, sobald alle Migrationsbatches davor abgeschlossen sind. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch mithilfe von Nach oben oder Nach unten beenden oder seine Position in der Migrationswarteschlange ändern.

  • Wird ausgeführt   Gibt an, dass Postfächer im Migrationsbatch aktiv migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch beenden.

  • Beendet   Gibt an, dass der Migrationsbatch beendet wurde und keine weiteren Postfächer aus dem Batch mehr migriert werden. In diesem Zustand können Sie den Migrationsbatch neu starten.

  • Synchronisiert   Gibt an, dass der Migrationsbatch abgeschlossen ist und keine Postfächer mehr migriert werden. Ein Migrationsbatch in diesem Zustand enthält möglicherweise Fehler, wenn Postfächer nicht migriert wurden.

Angefordert

Die Anzahl der zu migrierenden Postfächer im Migrationsbatch. Diese Anzahl entspricht der Anzahl von Zeilen in der CSV-Migrationsdatei.

Synchronisiert

Die Anzahl der Postfächer aus dem aktuellen Migrationsbatch, die in der Cloud-basierten Organisation erstellt wurden. Dieses Feld wird während der Migration aktualisiert.

Aktiv

Gibt die Anzahl der aktiv migrierten Postfächer an. Diese Zahl entspricht der Anzahl der gleichzeitig zu migrierenden Postfächer, die Sie beim Konfigurieren der Verbindungseinstellungen angegeben haben.

Fehler

Die Anzahl der Postfächer, bei deren Migration ein Fehler aufgetreten ist.

Erstellungszeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch erstellt wurde.

Startzeit

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch gestartet wurde.

Zeitpunkt der ersten Synchronisierung

Datum und Uhrzeit, als der Migrationsbatch abgeschlossen wurde.

Dauer der ersten Synchronisierung

Zeitaufwand bis zum Abschluss des Migrationsbatches.

Letzte Synchronisierungszeit

Der letzte Neustart des Migrationsbatches.

Details pro Benutzer

Klicken Sie auf Öffnen, um Statusinformationen zu den einzelnen Postfächern im Migrationsbatch anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Statusbericht zur E-Mail-Migration von Benutzern.

Berichte

Dieser Abschnitt des Detailbereichs enthält Links zu Migrationsstatistiken und Fehlerberichten. Links zu diesen Berichten werden nach Abschluss der Migration an den Administrator gesendet.

Klicken Sie auf Erfolg oder Fehler, um folgende Berichte herunterzuladen:

  • MigrationStatistics   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes erfolgreich migrierte Postfach. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfachs, den Status der Migration, die Anzahl der migrierten Postfachelemente und die Anzahl der Postfachelemente, die ausgelassen bzw. nicht migriert wurden.

  • MigrationErrors   Eine CSV-Datei mit einer Zeile für jedes Postfach, das nicht migriert bzw. das für die E-Mail-Weiterleitung konfiguriert wurde. Jede Zeile enthält die E-Mail-Adresse des Postfach und eine Fehlerbeschreibung.

Überwachen eines Migrationsbatches

Verwenden Sie das Dashboard der E-Mail-Migration und Migrationsstatistiken für einzelne Benutzer, um den Status eines Migrationsbatches zu überwachen, der aktiv ausgeführt wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

Beenden eines Migrationsbatches

Wenn Sie einen Migrationsbatch gestartet haben und er den Status In Warteschlange eingereiht oder Wird ausgeführt aufweist, können Sie ihn beenden. Wählen Sie den Migrationsbatch zu aus, und klicken Sie dann auf Anhalten, um ihn zu beenden. Wenn Sie einen Migrationsbatch beenden, der in die Warteschlange eingereiht war, wird er nicht gestartet, nachdem die Ausführung des vorherigen Migrationsbatches abgeschlossen ist.

Wenn Sie einen Migrationsbatch beenden, der ausgeführt wird, wird die Verarbeitung aller Postfächer sofort beendet und nicht abgeschlossen. Das Beenden eines Migrationsbatches wirkt sich nicht auf bereits migrierte Postfächer aus.

Nachdem Sie einen Migrationsbatch beendet haben, der ausgeführt wurde, erhalten Sie eine Status-E-Mail, die Auskunft darüber gibt, wie viele Postfächer erfolgreich in der Cloud erstellt wurden, bevor der Batch beendet wurde, und wie viele Postfächer nicht migriert wurden. Diese Nachricht enthält auch Links zum Statistikbericht, in dem die erfolgreich migrierten Postfächer aufgeführt sind, und zum Fehlerbericht, in dem die nicht migrierten Postfächer enthalten sind.

Neustarten eines Migrationsbatches

Sie können einen Migrationsbatch neu starten, der beendet wurde. Sie können auch einen Migrationsbatch neu starten, dessen Ausführung mit Fehlern abgeschlossen wurde, die dazu führen, dass Postfächer nicht migriert wurden.

Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Fortsetzen, um ihn neu zu starten.

Schritt 5   Konvertieren lokaler Postfächer in E-Mail-aktivierte Benutzer

Nachdem die Ausführung eines Migrationsbatches beendet wurde, Sie überprüft haben, ob alle Postfächer im Batch erfolgreich migriert wurden, und die Erstsynchronisierung von Postfachelementen mit der Cloud abgeschlossen ist, sollten die lokalen Postfächer im Migrationsbatch in E-Mail-aktivierte Benutzer konvertiert werden. Der Grund: Nach einer mehrstufigen Exchange-Migration verfügt ein Benutzer über ein lokales Postfach und ein Cloudpostfach. Da nach der Migration an das lokale Postfach des Benutzers gesendete E-Mails an das entsprechende Cloudpostfach weitergeleitet werden, müssen die Benutzer zum Zugreifen auf ihre E-Mails eine Verbindung mit ihren Cloudpostfächern herstellen. Wenn ein Benutzer aber Microsoft Outlook verwendet, um sein Postfach zu öffnen, versucht der AutoErmittlungsdienst nach wie vor, eine Verbindung mit dem lokalen Postfach herzustellen. Nachdem Sie die lokalen Postfächer in E-Mail-aktivierte Benutzer konvertiert haben, verwendet der AutoErmittlungsdienst den E-Mail-aktivierten Benutzer, um eine Verbindung zwischen Outlook und dem Cloudpostfach herzustellen, sobald der Benutzer ein neues Outlook-Profil erstellt hat.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Konvertierung der lokalen Postfächer in E-Mail-aktivierte Benutzer besteht darin, dass die Proxyadressen aus den Cloud-basierten Postfächern durch Kopieren in den E-Mail-aktivierten Benutzer behalten werden. So können Sie Cloud-basierte Benutzer mithilfe von Active Directory von der lokalen Organisation aus verwalten. Außerdem verbleiben die in den E-Mail-aktivierten Benutzer kopierten Proxyadressen, sollten Sie entscheiden, die lokale Exchange-Organisation nach der Migration aller Postfächer zur Cloud außer Betrieb zu setzen, in Ihrem lokalen Active Directory.

Weitere Informationen und Skripts zum Konvertieren von Postfächern in E-Mail-aktivierte Benutzer finden Sie in folgenden Themen:

Schritt 6   Erstellen und Starten zusätzlicher Migrationsbatches

Wenn in einem Migrationsbatch Fehler auftreten oder Sie weitere lokale Postfächer zur Cloud migrieren möchten, können Sie einen neuen Migrationsbatch erstellen und starten. Um einen neuen Migrationsbatch zu erstellen, müssen Sie eine neue CSV-Datei übermitteln, die die Informationen über die Postfächer enthält, die Sie migrieren möchten. Sie können maximal 100 Migrationsbatches erstellen und starten. Wenn ein Migrationsbatch gerade ausgeführt wird, wenn Sie einen anderen Migrationsbatch starten, wird der Status des neu gestarteten Batches auf In Warteschlange eingereiht festgelegt.

Beim Start eines neuen Migrationsbatches müssen keine neuen Verbindungen eingegeben werden, da diese aus dem vorherigen Batch übernommen werden. Wenn Sie einen neuen Migrationsbatch erstellen, stellt der Migrationsdienst eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server her und stellt sicher, dass OLSync oder das Verzeichnissynchronisierungstool installiert ist und ausgeführt wird. Nach Abschluss dieser Abfrage werden Sie vom Migrationsdienst zur Auswahl der CSV-Datei aufgefordert.

Nachdem zusätzliche Migrationsbatches abgeschlossen sind und Sie sichergestellt haben, dass alle Postfächer und Postfachelemente erfolgreich migriert wurden, sollten Sie Schritt 5 ausführen und die lokalen Postfächer im Migrationsbatch in E-Mail-aktivierte Benutzer konvertieren.

Bearbeiten und Neustarten eines Migrationsbatches zur Behebung von Fehlern

Sie können einen vorhandenen Migrationsbatch bearbeiten, eine überarbeitete CSV-Datei für den Migrationsbatch übermitteln und dann den Migrationsbatch neu starten. Dies ist eine gute Möglichkeit, etwaige Migrationsfehler zu beheben, die bei der vorherigen Ausführung des Migrationsbatches aufgetreten sind. Beheben Sie die Fehler anhand der Fehlerbeschreibung in den Fehlerberichten, bevor Sie eine CSV-Datei erneut übermitteln. Beispielsweise kann im Fehlerbericht angegeben sein, dass lokale Postfächer nicht mit der SMTP-Adresse gefunden werden können.

So verarbeitet der Migrationsdienst die Migrationsanforderungen, wenn Sie einen Migrationsbatch bearbeiten und neu starten:

  • Wenn eine Zeile in der CSV-Datei mit einem Postfach übereinstimmt, das in einem vorherigen Migrationsbatch erfolgreich migriert wurde, wird die E-Mail-Weiterleitung erneut konfiguriert, indem die TargetAddress-Eigenschaft des lokalen Postfachs zurückgesetzt wird.

  • Wenn eine Zeile in der CSV-Datei ein Postfach darstellt, dessen Migration in einem vorherigen Migrationsbatch gescheitert ist, versucht der Migrationsdienst, das Postfach erneut zu migrieren. Die erneute Migration beginnt an der Stelle, an der der Fehler zuvor aufgetreten ist. Wenn beispielsweise in der Datenmigrationsphase ein Fehler aufgetreten ist, versucht der Migrationsdienst, die Daten erneut zu migrieren. Wenn beim Konfigurieren der E-Mail-Weiterleitung für das lokale Postfach durch Festlegen der TargetAddress-Eigenschaft ein Fehler aufgetreten ist, versucht der Migrationsdienst, die Eigenschaft zurückzusetzen. Ist dies erfolgreich, wird die Datenmigrationsphase gestartet.

  • Wenn eine Zeile in der CSV-Datei mit keinem der migrierten Postfächer übereinstimmt, wird der E-Mail-aktivierte Benutzer in ein neues Cloud-basiertes Postfach konvertiert und die E-Mail-Weiterleitung konfiguriert. Dann werden die Postfachdaten migriert.

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Schritt 7   Löschen eines Migrationsbatches

Nachdem alle Postfächer in einem Migrationsbatch erfolgreich migriert wurden und Sie die lokalen Postfächer im Batch in E-Mail-aktivierte Benutzer konvertiert haben, können Sie ihn im Dashboard der E-Mail-Migration löschen. Wählen Sie den Migrationsbatch aus, und klicken Sie dann auf Löschen, um ihn zu löschenLöschen. Wenn Sie einen Migrationsbatch löschen, bereinigt der Migrationsdienst alle zum Migrationsbatch gehörenden Datensätze, und der Batch wird aus der Batchliste entfernt.

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Bewährte Methoden

Hier einige nützliche Tipps zum Optimieren der Exchange-Migration:

  • Ändern der DNS-TTL-Einstellung für den MX-Eintrag   Bevor Sie mit dem Migrieren von Postfächern beginnen, ändern Sie die DNS-TTL-Einstellung (Time-To-Live, Gültigkeitsdauer) im aktuellen MX-Eintrag in ein kürzeres Intervall, beispielsweise 3.600 Sekunden (eine Stunde). Wenn Sie den MX-Eintrag nach der Migration aller Postfächer dann so ändern, dass er auf die Cloud-basierte E-Mail-Organisation verweist, sollte der aktualisierte MX-Eintrag aufgrund des kürzeren TTL-Intervalls schneller verteilt werden.

  • Kommunizieren mit den Benutzern   Informieren Sie die Benutzer darüber, dass Sie ihre lokalen Postfächer zur Cloud migrieren. Beachten Sie Folgendes:

    • Fordern Sie die Benutzer auf, vor der Migration alte oder nicht erforderliche E-Mails in ihrem Exchange-Postfach zu löschen. Auf diese Weise kann die zu migrierende Datenmenge verringert und die Gesamtmigrationszeit reduziert werden. Alternativ können Sie selbst die Postfächer der Benutzer bereinigen.

    • Schlagen Sie vor, dass Benutzer ihren Posteingang sichern.

  • Bei Erhalt des Berichts mit Migrationsstatistiken für einen Migrationsbatch die Benutzer auffordern, ab jetzt die Cloud-basierten Postfächer zum Senden und Empfangen von E-Mails zu verwenden   Stellen Sie den Benutzern bei Bedarf das Kennwort für ihre neuen Cloud-basierten Postfächer bereit, und senden Sie ihnen Links zu den folgenden Themen, die hilfreiche Informationen zum Herstellen einer Verbindung mit ihrem Cloud-basierten Postfach enthalten:

  • Auffordern der Benutzer, ihr Kennwort zu ändern   Legen Sie in der CSV-Datei das Attribut ForceChangePassword auf True fest. Hierdurch werden die Benutzer gezwungen, das Kennwort zu ändern, wenn sie sich erstmals an ihrem neuen Cloud-basierten Postfach anmelden. So wird sichergestellt, dass nur der Benutzer das Kennwort kennt. Fordern Sie die Benutzer unbedingt auf, sichere Kennwörter zu verwenden. Wenn Sie eine Lösung für einmaliges Anmelden durch die Bereitstellung von AD FS 2.0 in Ihrer lokalen Organisation implementiert haben, müssen Sie, wie bereits erläutert, False für den Wert des Attributs ForceChangePassword verwenden.

    Tipp   Wenn Sie ein eindeutiges Kennwort für jede Zeile in der CSV-Datei verwenden, können Sie den Seriendruckprozess in Microsoft Office Word verwenden und eine bearbeitete Version der CSV-Datei verwenden, um den Benutzern das Kennwort für ihre Cloud-basierten Konten bereitzustellen. Informationen hierzu finden Sie unter Senden einer Begrüßungsnachricht an neue Benutzer.

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Nächste Schritte

  • Zuweisen von Lizenzen zu Office 365-Benutzern   Im Fall einer Microsoft Office 365-E-Mail-Organisation müssen Sie Lizenzen neuen Postfächern zuweisen, oder sie werden deaktiviert, wenn der Kulanzzeitraum endet. Weitere Informationen finden Sie unter Zuweisen einer Microsoft Online Services-Lizenz zu neuen Postfächern.

  • Erstellen eines DNS-Datensatzes für die AutoErmittlung   Nachdem alle lokalen Postfächer zur Cloud migriert wurden, können Sie für die Cloud-basierte Organisation einen DNS-Datensatz für die AutoErmittlung konfigurieren, sodass die Benutzer über Microsoft Outlook- und mobile Clients eine Verbindung mit ihrem neuen Cloud-basierten Postfach herstellen können. Der DNS-Datensatz für die AutoErmittlung muss denselben Namespace verwenden, den Sie für die Cloud-basierte Organisation verwenden. Wenn der Namespace für die Cloud-basierte Organisation beispielsweise "cloud.contoso.com" lautet, müssen Sie den DNS-Datensatz "autodiscover.cloud.contoso.com" für die AutoErmittlung erstellen.

    Von Exchange Online wird ein CNAME-Eintrag für die Implementierung des AutoErmittlungsdiensts für Outlook- und mobile Clients verwendet. Der CNAME-Eintrag für die AutoErmittlung muss folgende Informationen enthalten:

    • Alias   autodiscover

    • Ziel   autodiscover.outlook.com

    Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden eines CNAME-Eintrags, um eine Outlook-Verbindung zu ermöglichen.

  • Konfigurieren des MX-Eintrags, um auf die Cloud-basierte E-Mail-Organisation zu verweisen   Bis Sie den MX-Eintrag ändern, werden die an Benutzer gesendeten E-Mails weiterhin an ihre lokalen Postfächer und dann an die entsprechenden Cloud-basierten Postfächer weitergeleitet. Wenn Sie den MX-Eintrag der Organisation konfigurieren, um auf die Cloud-basierte E-Mail-Organisation zu verweisen, werden alle E-Mails direkt an die Cloud-basierten Postfächer gesendet.

    Wichtig   Es kann zwischen 24 und 72 Stunden dauern, bis der aktualisierte MX-Eintrag verteilt wird. Warten Sie mindestens 24 Stunden, nachdem Sie den MX-Eintrag geändert haben, bevor Sie die Migration abschließen. Stellen Sie sicher, dass E-Mails an Cloud-basierte Postfächer weitergeleitet werden.

  • Außerbetriebsetzung der lokalen Exchange-Server   Nachdem Sie alle lokalen Postfächer zur Cloud migriert, alle lokalen Postfächer in E-Mail-aktivierte Benutzer konvertiert und überprüft haben, ob alle E-Mails direkt in die Cloud-Postfächer weitergeleitet werden, ist es möglicherweise nicht mehr erforderlich, alle lokalen Exchange-Server für die Nachrichtenzustellung beizubehalten. Wenn dies der Fall ist, können Sie Exchange von den Servern in der lokalen Organisation entfernen. Es wird jedoch dringend empfohlen, mindestens einen Exchange-Server beizubehalten, sodass Sie auf Exchange System Manager (Exchange 2003) bzw. die Exchange-Verwaltungskonsole/Exchange-Verwaltungsshell (Exchange 2007) zugreifen können, um E-Mail-bezogene Attribute der lokalen E-Mail-aktivierten Benutzer zu verwalten. Wenn Sie Exchange 2007 verwenden, müssen auf dem Exchange-Server, den Sie beibehalten, die Hub-Transport-, die Clientzugriff- und die Postfachserverrolle installiert sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Themen:

    VorsichtVorsicht:
    Die Außerbetriebsetzung von Exchange kann unbeabsichtigte Folgen haben. Bevor Sie die lokale Exchange-Organisation außer Betrieb setzen, sollten Sie sich an den Microsoft Support wenden.
 
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